7. N Klub Frankfurt – Nachhaltigkeit im „Zukunftspavillon“

7. N Klub Frankfurt – Nachhaltigkeit im „Zukunftspavillon“

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  • Juni 10, 2016

Spannende Kurzvorträge, viele neue Gesichter und ein besonderer Ort, der zum Diskutieren und Netzwerken einlud – das war der 7. N Klub Frankfurt im Zukunftspavillon am 24. Mai 2016.

25. Mai 2016 • Auf Einladung von Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland) und Initiator Lars Meier (PReventas Hamburg) kamen gestern Abend rund 100 Aktivisten, Interessierte und Vertreter der Nachhaltigkeitsszene im „Zukunftspavillon am Goetheplatz“ zusammen, um sich über die nachhaltige Entwicklung der Mainmetropole auszutauschen. Nach den Begrüßungsworten von Carolin Duss (Frankfurter Garten) nutzte Georg Schürmann in seiner Rede als Gastgeber die Gelegenheit über nachhaltige Alternativen im Bereich des Bankings zu informieren und hieß die interessiert lauschenden Gäste zum Austausch willkommen.

In den anschließenden diskussionsanregenden vier „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigten Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie im Bereich Nachhaltigkeit in Frankfurt am Main leisten – und welche Hürden sie nehmen müssen. Olaf Altmann von Greenpeace Energy nutze seinen Kurzvortrag, um vor dem Bau von neuen Atomkraftwerken in Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu warnen. Mit der Kampagne „No Point“ wird dazu aufgerufen, sich an Petitionen und Protestaktionen zu beteiligen. „Es gilt zu verhindern, dass die Europäische Kommission weitere Fördermittel für die Atomkraft  genehmigt“, warnte er. Dass das Thema Datenschutz jeden Bürger betrifft, machte Roland Schäfer von den Datenschützern RheinMain deutlich. So sprach er sich gegen die flächendeckende Videoüberwachung im öffentlichen Raum aus und mahnte an, dass noch immer nicht genug gegen Datendiebstahl getan wird. „Datenschutz schafft Vertrauen“, lautete hier das Credo.  Für mehr Solidarität plädierte Dr. Hugo Kluge mit seinem Aufruf zur „Woche der Internationalen Solidarität“, die im November stattfinden wird. Sein Aufruf zum Abbau von Brücken und Vorurteilen: „Eine Woche der Internationalen Solidarität würde unsere zerrissene und sich von Europa entfernende Gesellschaft zusammenführen.“ Auch der letzte „100-Sekunden“-Kurzvortrag war nicht weniger wichtig als die vorher gegangenen und so erklärte Chris Wenzel was hinter den „Rainbow Refugees“ steckt. Die Gruppe von ehrenamtlichen Helfern setzt sich in Frankfurt und anderen Städten für die LGBT-Rechte von Geflüchteten ein. Denn auch in Deutschland erfahren Flüchtlinge auf Grund ihrer sexuellen Orientierung nach wie vor Diskriminierung. „Lesbische, schwule und transgender Geflüchtete sind in einer besonders schwachen Position und besonders schutzbedürftig.“

Alle „100-Sekunden“-Redner eint das Engagement für eine zukunftsfähigere Stadt – ebenso der Frankfurter Garten e.V. mit seinem nachhaltigen und partizipatorischen Projekt „Grün in die Stadt zu bringen“ durch den Zukunftspavillon am Goetheplatz. Dies ist ein Ort zum Verweilen, Lernen und Diskutieren eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub: Gabi Becker (Integrative Drogenhilfe e.V.), Barbara Börner (Labl.Frankfurt), Betina Breucha (Hess Naturtextilien GmbH), Salvatore Costa (CULABU GmbH), Alexandra Cremer (Netzwerk Inklusion), Horst Delp (Umweltforum RheinMain), Ellen Enslin (Bündnis90/DIE GRÜNEN), Elisabeth Felt (Nowato), Klaus Grund (Sachenaufrädern), Marlene Haas (KULTpour), Robert Hermanowski (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Jana Peters (Bündnis90/DIE GRÜNEN), Susanne Stahl (Markt im Hof e.V.), Simone Steinberg (DB Training, Learning & Consulting), und viele weitere…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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