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12. N Klub in Frankfurt: „Wir müssen über Geschichte lernen, aber vor allem müssen wir aus Geschichte lernen.“

Am Mittwoch, dem 17.04.2019, kamen rund 100 Vertreter von Vereinen, Initiativen und aus der Wirtschaft in der Bildungsstätte Anne Frank zum N Klub in Frankfurt zusammen und diskutierten aktuelle Herausforderungen und Aufgaben in der Nachhaltigkeitsszene der Mainmetropole.

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Vergangenen Mittwoch stellten Nicole und Claudia in 100 Sekunden die Arbeit vom Stitch by Stitch e.V. in Frankfurt vor. Sie haben gemeinsam mit professionellen Schneiderinnen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, eine B2B Schneider-Werkstatt gegründet, um kleine Serienproduktionen für lokale Start-Up Labels anzufertigen. Ganz besonders wichtig ist ihnen die Ausbildung und Integration im Werkstattalltag. Die Vielfalt der Menschen und ihre unterschiedlichen Kompetenzen, stärken ihr Unternehmen und gleichzeitig werden Sprachdefizite und -barrieren abgebaut. Weitere Informationen über das Projekt erhaltet ihr hier: www.stitchbystitch.de . . #nklub #nklubhh #nachhaltigkeitsklub #zukunftsfähigkeit #klub #nachhaltigkeit #nachhaltigesleben #netzwerk #sustainability #gemeinschaft #netzwerken #thereisnoplanetb #einfachmachen #fairfashion #newfashion

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Zum Auftakt des Nachhaltigkeitsnetzwerkes stellte Deborah Krieg von der Bildungsstätte Anne Frank e.V. in der Eröffnungsrede die Frage „Wie setzen wir uns eigentlich miteinander auseinander, um eine bessere Welt zu schaffen?“. Darüber hinaus plädierte sie für einen bewussten Umgang mit Geschichte: Es gehe nicht nur darum, über Geschichte etwas zu lernen, sondern vor allem auch aus der Geschichte zu lernen. Anschließend hielt Daniel Anthes (33) eine Impulsrede. Der Food- und Nachhaltigkeitsexperte war bereits vor einigen Jahren beim N Klub zu Gast und forderte nun in seinem Vortrag „mehr Mut und Zukunftsoptimismus, denn damit können wir etwas erreichen.“ Nachhaltig zu leben sei nicht nur für die Gesellschaft insgesamt besser, sondern auch für jeden Einzelnen ein Mehrwert: „Achtsamer Konsum bringt uns mentalen Reichtum“. Dirk Friedrichs stellte anschließend attac vor und hat u.a. über den Status Quo der Organisation und die rechtlichen Herausforderun-gen bzgl. Gemeinnützigkeit gesprochen.

Im Rahmen der beliebten „100 Sekunden“-Reihe präsentierten drei Frankfurter Initiativen ihre Projekte. Anna Meister von ZuBaKa will jugendlichen Migranten und Geflüchteten einen erfolgreichen Start in Schule und Beruf ermöglichen, BIEGL e.V. setzt sich für den Erhalt der Grünfläche am Günthersburgpark ein und Nicole von Alvensleben führt gemeinsam mit geflüchteten Schneiderinnen das Label Stitch by Stitch.

Wir blicken auf eine erfolgreiche N Klub-Reihe in Frankfurt zurück und bedanken uns bei allen Partnern und Gästen.

Als Gäste des Abends waren u.a. dabei:

Georg Schürmann (Triodos Bank), Helge Beck (Umweltforum Rhein Main), Youssef Bouniete (Stadt Frankfurt), Siraad Wiedenroth (Bildungsstätte Anne Frank), Cordula Delp (ball group – SCM2), Dr. Christiane Jünemann (Jünemanns junges Gemüse), Edith Kleber (Frankfurter Tafel), Matthias Lehnert (Oikocredit Geschäftsstelle Deutschland), Susanne Petry (Architektur im Dialog), Simone Steinberg (DB Mobility Logistics), Felix Große-Lohmann (Material für alle e.V.)

N Klub in Frankfurt: „Wir müssen über Geschichte lernen, aber vor allem müssen wir aus Geschichte lernen.“

Am Mittwochabend kamen rund 100 Vertreter von Vereinen, Initiativen und aus der Wirtschaft in der Bildungsstätte Anne Frank zum N Klub in Frankfurt zusammen und diskutierten aktuelle Herausforderungen und Aufgaben in der Nachhaltigkeitsszene der Mainmetropole.

17. April 2019 ● Zum Auftakt des Nachhaltigkeitsnetzwerkes stellte Deborah Krieg von der Bildungsstätte Anne Frank e.V. in der Eröffnungsrede die Frage „Wie setzen wir uns eigentlich miteinander auseinander, um eine bessere Welt zu schaffen?“. Darüber hinaus plädierte sie für einen bewussten Umgang mit Geschichte: Es gehe nicht nur darum, über Geschichte etwas zu lernen, sondern vor allem auch aus der Geschichte zu lernen. Anschließend hielt Daniel Anthes (33) eine Impulsrede. Der Food- und Nachhaltigkeitsexperte war bereits vor einigen Jahren beim N Klub zu Gast und forderte nun in seinem Vortrag „mehr Mut und Zukunftsoptimismus, denn damit können wir etwas erreichen.“ Nachhaltig zu leben sei nicht nur für die Gesellschaft insgesamt besser, sondern auch für jeden Einzelnen ein Mehrwert: „Achtsamer Konsum bringt uns mentalen Reichtum“. Dirk Friedrichs stellte anschließend attac vor und hat u.a. über den Status Quo der Organisation und die rechtlichen Herausforderungen bzgl. Gemeinnützigkeit gesprochen.

Im Rahmen der beliebten „100 Sekunden“-Reihe präsentierten drei Frankfurter Initiativen ihre Projekte. Anna Meister von ZuBaKa will jugendlichen Migranten und Geflüchteten einen erfolgreichen Start in Schule und Beruf ermöglichen, BIEGL e.V. setzt sich für den Erhalt der Grünfläche am Günthersburgpark ein und Nicole von Alvensleben führt gemeinsam mit geflüchteten Schneiderinnen das Label Stitch by Stitch.

Wir blicken auf eine erfolgreiche N Klub-Reihe in Frankfurt zurück und bedanken uns bei allen Partnern und Gästen.

N Klub Frankfurt: Stadtrat Stefan Majer wünscht sich eine bessere Gesundheitsprävention beim 11. N Klub Frankfurt

Stefan Majer, Frankfurts Stadtrat für Personal und Gesundheit, sprach am Donnerstagabend im Mehrgenerationenhaus des KIZ Gallus über die Herausforderungen im Gesundheitssektor.
Über 90 Gäste tauschten sich im Mehrgenerationenhaus des KIZ Gallus über die Zukunftsfähigkeit der Mainmetropole aus.

06. September 2018 ● „Unser Projekt schafft interkulturelle Begegnungsorte für Jung und Alt, mit und ohne Migrationshintergrund“, sagte Gastgeberin Jessica Wiegand vom Verein KIZ Gallus in ihren Begrüßungsworten. Am Hessischen Tag der Nachhaltigkeit wurde das Familiencafé des Hauses zum Begegnungsort für die Nachhaltigkeitsszene Frankfurts. Den ersten Impuls zum Diskutieren lieferte Dr. Christian Hey vom HMUKLV. Mit einem Donut in der Hand verdeutlichte er Kate Raworth Theorie einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Wirtschaft. Demnach stelle der äußere Ring des Donut die planetarischen Belastungsgrenzen und der innere Kreis die soziale Fundierung dar, in welcher sich die Menschheit bewegen sollte. „Um das zu erreichen, müssen wir weg aus unseren Filterblasen und hin zu einem vernetzten Denken“, forderte der Leiter der Abteilung Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung, biologische Vielfalt.

Im Bühnengespräch „Der N Klub fragt nach?“ sprachen Lars Meier, Initiator des Nachhaltigkeitsnetzwerks und Frankfurts Stadtrat für Personal und Gesundheit Stefan Majer unter anderem über Drogenprobleme in städtischen Brennpunkten. „Der Umgang mit den Schwächsten in der Gesellschaft ist für mich eine grundlegende humane Frage“, erklärte der Politiker. „Nachhaltige Gesundheitspolitik fängt mit der Prävention an“, so der Stadtrat. „Man wartet nicht erst bis die Leute im Krankenhaus sind.“ Für ihn seien die Menschen, die jedes Jahr überleben, Kern des Erfolgs eines Drogenreferats. Anschließend ging er auf die Politikverdrossenheit ein: „Anstatt dass sich die Leute politisch engagieren, sprechen sie von Politikversagen“ machte Majer seinem Ärger Luft und erntete Applaus.
In den beliebten „100 Sekunden“-Kurzvorträgen stellten innovative Initiativen ihre Ideen vor, Frankfurt zu einer nachhaltigeren Stadt zu machen.
Den Anfang machten die Fleckenbühler, ein Arbeits- und Wohnverein aus Cölbe. „Wir helfen Menschen mit Suchtproblemen, selbstbestimmt zu leben. Dabei wollen wir verloren gegangene Grundlagen für eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise auf lokaler Ebene wiederherstellen“, erklärte Johannes Heckmann den Ansatz der nüchternen Arbeits- und Wohngemeinschaft.
Auch in der Kulturlandschaft ist viel Potenzial für Nachhaltigkeit vorhanden. Das Projekt Material für Alle sammelt überflüssig gewordene Materialien aus der Kreativwirtschaft: „Das Konzept schließt eine Lücke im kulturellen Angebot in Frankfurt und fördert neue Möglichkeiten kreative Akteure untereinander zu vernetzen“, so Initiator Felix Große-Lohmann. Ressourcen schonen, den CO2-Ausstoß minimieren und sein Geld gleichzeitig klimafreundlich und rentabel anlegen – dieses Ziel hat sich die Crowdinvesting-Plattform bettervest gesetzt. „Wir finanzieren Energieeffizienz-Projekte in Deutschland sowie in Schwellen- und Entwicklungsländern, in die man schon mit kleinem Geld investieren kann“, informierte Geschäftsführer Patrick Mijnals.

Passend zum Motto „Vielfältig-Nachhaltig-Hessisch“ des Hessischen Tags der Nachhaltigkeit zeigte der 11. N Klub Frankfurt, dass diese Devise von vielen Frankfurtern bereits gelebt wird.

„Wir müssen Solidarität ermöglichen“ – 10. N Klub in Frankfurt

Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker traf mit der Nachhaltigkeitsszene der Stadt. Der Frankfurter Salon, das neue Café des Frankfurter Verein, machte seinem Namen dabei alle Ehre. Gespräche und Austausch der rund 100 Gäste aus allen Branchen der Nachhaltigkeit erinnerten an das Ambiente vergangener Salonkultur Frankfurts.

„Die ersten Salons in Frankfurt waren ein Zentrum der Diskussionskultur. Hier wurde das demokratische Verständnis des damaligen Bürgertums geprägt. Im Frankfurter Salon wollen wir diese Tradition wiederbeleben“, sagte Peter Hovermann, Geschäftsführer des Frankfurter Verein und Gastgeber, in seinen Begrüßungsworten. Kreative, Initiativen, Hersteller „grüner Produkte“, Vertreter sozialer Vereine, Experten und interessierte Bürger diskutierten über unterschiedliche Zugänge der nachhaltigen Zukunft Frankfurts.

Unter dem Motto „Der N Klub fragt nach?!“ führten Lars Meier (Gute Leude Fabrik), Initiator des Nachhaltigkeitsnetzwerks und Frankfurts Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker ein Gespräch über Zukunftsfähigkeit und gesellschaftliche Vielfalt: „Wir müssen Menschen aktivieren sich zu engagieren und Solidarität ermöglichen. Frankfurt zeigt wie es möglich ist, sich zu begegnen und Ängste abzubauen. Die Vielfalt und Buntheit wird noch mehr werden. Irgendwann sollten wir aufhören über beispielsweise den Migrationshintergrund zu reden, da er keine Rolle mehr spielt. Wir sind hier alle Frankfurter“, so der Bürgermeister. Gesprächsbereitschaft um Vorurteile zu überwinden müsse auch für die internationale Politik gelten. „Die Welt kommt nicht ohne Dialog aus. Darum ist mir ein G8 oder G20-Gipfel auch in Frankfurt willkommen“, sagt Uwe Becker.

In den beliebten „100 Sekunden“-Kurzvorträgen stellten innovative Initiativen ihre Ideen vor, Frankfurt zu einer nachhaltigeren Stadt zu machen.
Junge Menschen in ihrem freiwilligen Engagement unterstützen.

Diesem Ziel hat sich die Initiative Stadtteilbotschafter Frankfurt verschrieben: „Mit dem Ehrenamtsstipendium Stadtteilbotschafter fördern wir junge Menschen ihre Ideen vor ihrer Haustür umzusetzen“, beschrieb Silja Flach die Idee dahinter.
Nachhaltigkeitsziele sind für alle Teile der Gesellschaft wichtig – auch für die Finanzwirtschaft. Darauf wies Georg Schürmann, Geschäftsleiter Triodos Bank N.V. Deutschland, hin: „Der Kohleausstieg ist ganz wichtig. Es tut sich was bei den Sustainable Development Goals, wir sind auf dem richtigen Weg.“
Frankfurt als Modelregion für Deutschland und Europa bei der Erforschung biobasierter Stoffströme. Dieses Ziel sieht Dr. Manfred Kircher zum Greifen nah. „Abwasser, biobasierter Müll und Abfall aus der Landwirtschaft können die Rohstoffe der Zukunft werden. Daran arbeiten wir in der Metropolregion Frankfurt“, so Kircher.
Über den hohen Stellenwert von Bioprodukte und nachhaltigem Arbeiten berichteten Auszubildende des Reformhaus FREYA. Gesunde Ernährung und Herkunft von Produkten identifizieren sie als Motivation in einem Reformhaus zu arbeiten: „In der Ausbildung lernt man viel für das Leben“, sagten die Auszubildenden.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub:
Daniel Anthes (Shout Out Loud), Birgit Becker (Paidosophos – Philosophieren mit Kindern e.V.), Christian Bourgeois (FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung), Roland Fiedler (Reformhaus FREYA), Klaus Grund (Sachenaufrädern), Michael Kaminski-Nissen (B.A.U.M), Patrick Mijnals (Bettervest GmbH), Jan Miller (Triodos Bank N.V. Deutschland), Ulli Nissen (Frankfurter SPD – Bundestagsabgeordnete), Jana Peters (Bündnis 90/Die Grünen), Max Weber (Stadt Frankfurt am Main, Energiereferat), Paul Wege (Machwerk) und viele weitere…

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„Wir haben nicht mehr viel Zeit etwas zu verändern“ – 9. N Klub in Frankfurt

05. Mai 2017 ● Rund 100 Aktive aus Frankfurts Nachhaltigkeitsszene trafen sich beim 9. N Klub der Mainmetropole. In offenem Austausch wurde im neuen Kreativtreffpunkt in Frankfurts Osthafen, dem Pier F, die Vielfalt des Themas Nachhaltigkeit beleuchtet. Das Pier F bringt als Ort für kreativen Austausch Menschen zusammen, die sich für ein nachhaltiges Miteinander im urbanen Kontext engagieren. Damit bereichert das Pier F Frankfurts Osthafen um eine neue Bildungs- und Begegnungsstätte, erklärte Susanne Petry, die Geschäftsführerin des Projekts: „Wir siedeln kreative an und bringen Akteure zusammen, um gemeinsam für das Thema Nachhaltigkeit zu arbeiten.“ Deutlich wird dies an der Kaffeerösterei Caffe due Mani, die die Flächen zur Produktion ihrer „grünen“ Produkte nutzt.

Daran knüpfte Lars Meier (Gute Leude Fabrik), Initiator des N Klub in seiner Begrüßung an: „Wir wollen einen unverkrampften Umgang mit der Nachhaltigkeit vermitteln. Wir wollen alternative Angebote aufzeigen und davon gibt es eine Menge.“

„Wir haben nicht mehr viel Zeit etwas zu verändern, wenn wir die Welt für unsere Kinder und Enkel erlebbar machen wollen, wie wir sie heute erleben“, erklärte Gastgeber Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland) in seiner Impulsrede und appellierte: „Lasst uns nicht auf die Politik warten um Nachhaltigkeit zu fördern. Wir können etwas verändern.“

In den beliebten „100 Sekunden“-Kurzvorträgen stellten innovative Initiativen ihre Ideen vor, Frankfurt zu einer nachhaltigeren Stadt zu machen. „Es gibt tolle Ideen unsere Region nachhaltiger zu machen. Wir wollen Leute, die mit Leidenschaft Projekte vorantreiben, unterstützen. Wir geben ihnen Sichtbarkeit und bringen sie mit finanziellen Förderern zusammen“, beschrieb Dr. Alexandra Partale die Idee hinter „place2help Rhein-Main, einer Initiative die sich gerade neu gründet. „Wir müssen Landwirtschaft und Stadt zusammenbringen und einen offenen Austausch leben“ beschrieb Jörg Weber die Beweggründe des neu gegründeten Vereins Bürger für regionale Landwirtschaft und Ernährung e.V.. So möchte die Initiative das Bewusstsein für lokale landwirtschaftliche Produkte stärken. Feinstaubbelastung ist wohl in jeder Großstadt ein Streitthema. Wie groß ist die Belastung in Frankfurt und wie verteilt sie sich? Das möchte Paul J. Wege von machwerk herausfinden und entwickelte ein Do-it-Yourself-Messgerät, denn „es gibt ein Feinstaubproblem und drei Messstationen in ganz Frankfurt für 43 Stadtteile. Wir messen unseren Feinstaub jetzt selbst.“

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub: Daniel Anthes (Shout Out Loud), Arif Arslaner (Kubi e.V.), Georg Bruch (Die Familienküche), Alec de Silva (NABU Landesverband Hessen e.V.), Ellen Enslin (Ecofair Consulting), Roland Fiedler (Reformhaus FREYA), Sybille Fuchs (Carpe Futurum), Klaus Grund (Sachenaufrädern), Nils Hafa (Greentec Capital), Michael Kaminski-Nissen (MKN), Daniela Mahr (reflecta Filmfestival), Patrick Mijnals (Bettervest GmbH), Jan Miller (Triodos Bank N.V. Deutschland), Yvonne Thiele (Startwerk A) und viele weitere…

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Heilig und Cunitz beim 8. N Klub in Frankfurt – Möglichkeiten urbaner Nachhaltigkeit

Eine offene Atmosphäre, spannender Impulsvortrag und interessierte Vertreter aus Frankfurts Nachhaltigkeitsszene – am 9. November brachte der 8. N Klub Frankfurt die Vielfalt des Themas Nachhaltigkeit in den Reha-Werkstätten Eschenheimer Tor zusammen.

10. November 2016 • Der Einladung zur bereits achten Ausgabe des N Klub Frankfurt folgten gestern Abend rund 90 Aktivisten, Interessierte und der Nachhaltigkeit Verbundene. Gastgeber Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland) und Initiator Lars Meier (PReventas Hamburg) begrüßten die Nachhaltigkeitsszene der Mainmetropole in den Reha-Werkstätten Eschenheimer Tor. Dort gehen tagsüber Menschen mit psychischer Behinderung mithilfe des Frankfurter Vereins einem Beruf nach und haben so an der Gesellschaft teil. „Wenn man die Bedingungen nur etwas darauf einstellt, können auch psychisch kranke Menschen gute Arbeit machen“, skizzierte Dieter Debus (Frankfurter Verein) in seinen Begrüßungsworten.

In seiner Impulsrede stimmte Olaf Cunitz, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Frankfurt, auf den Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit in Großstädten ein. Er warf die Frage auf: „Wie kann man in einer so rasant wachsenden Stadt Wohnraum überhaupt noch entwickeln, ohne die klimatischen Belastungen weiter zu erhöhen?“ In dem neuen Format „N Klub fragt nach?!“ stellte sich Umweltdezernentin Rosemarie Heilig den Fragen von Gastgeber Lars Meier. Auch hier stand die Beziehung von städtischer Entwicklung und ökologischer Verträglichkeit im Mittelpunkt: „Ich möchte, dass zukünftig vom Grün her gedacht wird. Überall da, wo eine Grünfläche versiegelt wird, muss eine neue entstehen“, appellierte Frau Heilig.

Frankfurts Nachhaltigkeitsszene präsentierte am Abend ihre vielen Facetten. In fünf „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigten lokale Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie für ein nachhaltigeres Frankfurt leisten. ShoutOutLoud setzt sich unter anderem für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrungsmitteln ein. Daniel Anthes stellte ein neues Projekt der Initiative vor. Mit der Resteküche wird ein Foodtruck ins Leben gerufen, der gerettete Lebensmittel verarbeitet. „Eine Zucchini wird nicht mehr gegessen, weil sie zu krumm ist? In welcher Zeit leben wir?“, skizziert Anthes die Motivation dahinter. Hannah Helmke von right.based on science erklärte, wie das im August gegründete Startup Unternehmen an komplexe Wissenschaftsbasierte Emissionsziele heranführt. Dadurch sichern sich diese einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Einen offenen Treffpunkt in Form eines Tante-Emma-Ladens anbieten und darin mit Nachbarn Möglichkeiten austauschen im Alltag Ressourcen zu schonen. Dieses Konzept steckt hinter Carpe Futurum Ginnheim. Sybille Fuchs setzt sich dafür ein, lokal für den Klimawandel zu sensibilisieren. In Ginnheim möchte sie so einen Beitrag zu einer offenen und nachhaltig gelebten Nachbarschaft leisten. Dass eine digitalisierte Welt auch Chancen bietet nachhaltiges Handeln im Alltag effizienter zu machen, erörterte Carsten Fiedler. Er plädiert dafür mithilfe von Software das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden: „Wenn sich der Nutzer gegen neue Hardware und für eine Browserlösung entscheidet, hat auch das 13 Jahre alte Auslaufmodell noch eine Chance.“  Zu guter Letzt  appellierte Jan Miller von der Triodos Bank: „Tut es und schreit es laut, macht Euch stark für tolle Bildung, und für tolle Altenpflege. Erzählt den Menschen von Nachhaltigkeitsbanken und macht mehr Öko-Gedöns!“

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub: Helge Beck (ZUUM, Umweltforum Rhein-Main e.V. und CSR-Beraternetzwerk), Eva Bergauer (Stv. Leiterin Unternehmensentwicklung, IHK Frankfurt), Christian Bourgeois (Vorstand, FINE – Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung), Corina Brückner (Inhaberin, Arco Iris), Esat Cibarogullari (Greenpeace Energy eG), Roland Fiedler (Geschäftsführer, Reformhaus FREYA), Tobias Frink (Marketing, Triodos Bank N.V. Deutschland), Marlene Haas (Geschäftsführerin, LabL.Frankfurt), Max Jakubowski (Geschäftsführer, Caffé Due Mani), Christian Kolb (Geschäftsführer, Wiesenlust), Patrick Mijnals (Geschäftsführender Gesellschafter, bettervest GmbH), Jana Peters (Vorstandsmitglied, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Georg Schürmann (Geschäftsleiter, Triodos Bank N.V. Deutschland) und Julius Wörner (Co-President, 180Degrees Consulting e.V.) und viele weitere…

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7. N Klub Frankfurt – Nachhaltigkeit im „Zukunftspavillon“

Spannende Kurzvorträge, viele neue Gesichter und ein besonderer Ort, der zum Diskutieren und Netzwerken einlud – das war der 7. N Klub Frankfurt im Zukunftspavillon am 24. Mai 2016.

25. Mai 2016 • Auf Einladung von Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland) und Initiator Lars Meier (PReventas Hamburg) kamen gestern Abend rund 100 Aktivisten, Interessierte und Vertreter der Nachhaltigkeitsszene im „Zukunftspavillon am Goetheplatz“ zusammen, um sich über die nachhaltige Entwicklung der Mainmetropole auszutauschen. Nach den Begrüßungsworten von Carolin Duss (Frankfurter Garten) nutzte Georg Schürmann in seiner Rede als Gastgeber die Gelegenheit über nachhaltige Alternativen im Bereich des Bankings zu informieren und hieß die interessiert lauschenden Gäste zum Austausch willkommen.

In den anschließenden diskussionsanregenden vier „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigten Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie im Bereich Nachhaltigkeit in Frankfurt am Main leisten – und welche Hürden sie nehmen müssen. Olaf Altmann von Greenpeace Energy nutze seinen Kurzvortrag, um vor dem Bau von neuen Atomkraftwerken in Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu warnen. Mit der Kampagne „No Point“ wird dazu aufgerufen, sich an Petitionen und Protestaktionen zu beteiligen. „Es gilt zu verhindern, dass die Europäische Kommission weitere Fördermittel für die Atomkraft  genehmigt“, warnte er. Dass das Thema Datenschutz jeden Bürger betrifft, machte Roland Schäfer von den Datenschützern RheinMain deutlich. So sprach er sich gegen die flächendeckende Videoüberwachung im öffentlichen Raum aus und mahnte an, dass noch immer nicht genug gegen Datendiebstahl getan wird. „Datenschutz schafft Vertrauen“, lautete hier das Credo.  Für mehr Solidarität plädierte Dr. Hugo Kluge mit seinem Aufruf zur „Woche der Internationalen Solidarität“, die im November stattfinden wird. Sein Aufruf zum Abbau von Brücken und Vorurteilen: „Eine Woche der Internationalen Solidarität würde unsere zerrissene und sich von Europa entfernende Gesellschaft zusammenführen.“ Auch der letzte „100-Sekunden“-Kurzvortrag war nicht weniger wichtig als die vorher gegangenen und so erklärte Chris Wenzel was hinter den „Rainbow Refugees“ steckt. Die Gruppe von ehrenamtlichen Helfern setzt sich in Frankfurt und anderen Städten für die LGBT-Rechte von Geflüchteten ein. Denn auch in Deutschland erfahren Flüchtlinge auf Grund ihrer sexuellen Orientierung nach wie vor Diskriminierung. „Lesbische, schwule und transgender Geflüchtete sind in einer besonders schwachen Position und besonders schutzbedürftig.“

Alle „100-Sekunden“-Redner eint das Engagement für eine zukunftsfähigere Stadt – ebenso der Frankfurter Garten e.V. mit seinem nachhaltigen und partizipatorischen Projekt „Grün in die Stadt zu bringen“ durch den Zukunftspavillon am Goetheplatz. Dies ist ein Ort zum Verweilen, Lernen und Diskutieren eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub: Gabi Becker (Integrative Drogenhilfe e.V.), Barbara Börner (Labl.Frankfurt), Betina Breucha (Hess Naturtextilien GmbH), Salvatore Costa (CULABU GmbH), Alexandra Cremer (Netzwerk Inklusion), Horst Delp (Umweltforum RheinMain), Ellen Enslin (Bündnis90/DIE GRÜNEN), Elisabeth Felt (Nowato), Klaus Grund (Sachenaufrädern), Marlene Haas (KULTpour), Robert Hermanowski (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Jana Peters (Bündnis90/DIE GRÜNEN), Susanne Stahl (Markt im Hof e.V.), Simone Steinberg (DB Training, Learning & Consulting), und viele weitere…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. N Klub Frankfurt zeigt Perspektiven für Obdachlose und Flüchtlinge auf

7. Oktober 2015 • Auf Einladung von Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland) und Initiator Lars Meier (PReventas Hamburg) kamen gestern Abend rund 100 Aktivisten, Interessierte und Vertreter der Nachhaltigkeitsszene im Social Impact Lab Frankfurt zusammen, um sich über die nachhaltige Zukunft der Mainmetropole auszutauschen. Nach den Begrüßungsworten von Hausherr Nils Hafa nutzte Georg Schürmann in seinen einleitenden Worten die Gelegenheit, die Gäste zur Fair Finance Week (16. bis 20. November) einzuladen und sich dort über Nachhaltigkeit im Finanzwesen zu informieren. Auch zeigte sich Schürmann stolz, dass die Triodos Bank seit der ersten Ausgabe 2013 Gastgeber des Nachhaltigkeitsnetzwerks ist und die Kooperation eine Tradition.

In den anschließenden diskussionsanregenden „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigten Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie im Bereich Nachhaltigkeit in Frankfurt am Main leisten – und welche Hürden sie nehmen müssen. Holger Heinze, der kürzlich sein Online-Nachhaltigkeitskaufhaus Monagoo schließen musste, erklärte den Anwesenden, dass sich Nachhaltigkeit aus ökonomischer Perspektive noch immer nicht lohne. Er forderte, dass nachhaltiger Konsum kein Luxus mehr sein dürfe. Über ihr jahrzehntelanges Engagement sprach Schwester Sigrid von Lichtblick aktiv Schwester Sigrid e.V. in ihrem Impulsvortrag. Sie skizzierte die Entstehungsgeschichte des Hauses Lichtblick und gab Einblicke in die Höhen und Tiefen bei der Arbeit mit Obdachlosen und Langzeitarbeitslosen. Nach einer Pause, in der die Gäste vegetarische Speisen von Wiesenlust und Zeit für Brot genossen, eröffnete Uli Tomaschowski den zweiten Teil des Abends mit kritischen, tagesaktuellen Fragen: „Warum erhalten Asylsuchende erst nach einem Jahr einen Deutschkurs? Und warum haben sie keine Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe?“ Mit Deutschkursen für Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber leisten Lehrer im Rahmen seines Projekts Teachers on the Road ehrenamtlich Integrationshilfe. Sie wollen den Menschen mit Sprachkompetenz aus der Isolation heraushelfen und ihnen die Eingewöhnung in Deutschland maßgeblich erleichtern. Den letzten Kurzvortrag des N Klub nutze Frank Schweikert vom Medien- und Forschungsschiff Aldebaran, um auf den „Climate Sail“ für die Deutsche Meeresstiftung zur UN-Klimakonferenz in Paris aufmerksam zu machen. Die Aldebaran wird auf ihrer Segelfahrt am 18. Oktober in Frankfurt festmachen und lädt die Nachhaltigkeitsszene zum Lunch ein, um über die Klimakonferenz und die Zukunft der Weltmeere zu sprechen.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren unter anderem folgende Gäste beim N Klub: Olaf Altmann (Greenpeace Energy eG), Kurt Bangert (EPN Hessen e.V.), Helge Beck (CSR-Beraternetzwerk), Christian Bourgeois (FINE – Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung), Roland Fiedler (Reformhaus FREYA KG), Klaus Grund (stadtmobil Rhein-Main), Marlene Haas (KULTpour), Nils Hafa (Social Impact Lab Frankfurt), Hajo Köhn (Neue Geld Ordnung), Christian Kolb (Wiesenlust), Ferdinand Laurich (Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.), Matthias Lehnert (Oikocredit Geschäftsstelle Deutschland), Lukas Naab (Sea Shepherd Ortsgruppe Frankfurt), Jana Peters (Bündnis90/DIE GRÜNEN), Angelika Schichtel (Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V.), Maria-Theresa Schießl (Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE GmbH), Anna-Mara Schön (Shout Out Loud), Simone Steinberg (DB Training, Learning & Consulting), Gernot Stiebig (Brauerei Alsfeld AG) und Max Weber (Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main).