Posts in Category: Frankfurt

5. N Klub Frankfurt: Wie man eine Handpuppe von nachhaltigem Banking überzeugt

Trotz Konkurrenz durch Bahnstreik und Champions League begrüßte Initiator Lars Meier (PReventas Hamburg) gemeinsam mit dem Gastgeber Georg Schürmann (Triodos Bank) und dem NABU Hessen rund 100 Aktivisten, Interessierte und Vertreter der Nachhaltigkeitsszene in der freitagsküche.

In den diskussionsanregenden „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigen Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie zum Thema Nachhaltigkeit in Frankfurt leisten. Olaf Altmann (Greenpeace Energy) präsentierte die Kampagne „No Point“ und erklärte, dass Greenpeace Energy unter anderem aufgrund der hohen Subventionierung gegen den Bau des AKW „Hinkley Point C“ in Großbritannien klagt.

Für verdutzte Gesichter sorgte der Auftritt von Jan Miller von der Triodos Bank. Stellvertretend für schwer zu überzeugende Menschen gewann er die gelangweilt dreinblickende Handpuppe Beate mit schlagenden Argumenten für nachhaltiges Banking. Anschließend räumte Svenja Wagner von den „Techettes Frankfurt“ mit dem Vorurteil auf, dass „Tech-Berufe“ eine Männerdomäne seien. Die Initiative versucht mit Hilfe von Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops mehr Frauen für die „Tech-Branche“ zu begeistern.

Den zweiten Teil des Abends leitete der ehemalige Profifußballer Bakary Diakité mit einem Beitrag über Fußballtraining mit Flüchtlingen ein. Dabei zeigte er, dass Sport und im Speziellen Fußball Perspektiven bietet sowie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein schult. Im letzten Kurzvortrag des N Klub ließ Chefredakteur Nils Bremer die Geschichte des Magazins „Journal Frankfurt“ Revue passieren und mahnte die Gäste, dass man für nachhaltige Ziele kämpfen muss.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren u.a. folgende Gäste beim N Klub (in alphabetischer Reihenfolge): Martin Boré (Leitung, Radfahrbüro im Straßenverkehrsamt), Dr. Thomas Dürbeck (CDU-Fraktion Frankfurt am Main), Roland Fiedler (Geschäftsführer, Reformhaus FREYA KG), Matthias Graf (Geschäftsführer, Velotaxi Frankfurt), Peter Hovermann (Geschäftsführer, Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V.), Thorsten Jodaitis (Initiator, Neustarter) Bernd Kremer (Geschäftsführer, stadtmobil Rhein-Main GmbH), Diana Klückmann (Gründerin, Klückskinder), Matthias Lehnert (Geschäftsführer, Oikocredit Deutschland), Ilona Lohmann-Thomas (Frankfurter Garten e.V.), Uschi Pflock (Gründerin, Slowmobil Frankfurt), Lars Schlichting (Ex-Fußballprofi/Personal Trainer) und Joerg Weber (Vorstand, Bürger AG für nachhaltiges Wirtschaften FrankfurtRheinMain).             

 

Übergewicht bei Kindern – Ralph Pflock ruft beim 4. N Klub Frankfurt zur Aufklärung auf

Diskutieren, aufrütteln, motivieren und unterhalten: Der N Klub, das mehrfach ausgezeichnete Netzwerkformat zum Thema Nachhaltigkeit, begrüßte zusammen mit den Gastgebern Georg Schürmann (Triodos Bank N.V. Deutschland), Gerhard Eppler (NABU Hessen) und Viva con Agua am 12. November 2014 rund 90 Unternehmensvertreter, Aktivisten und Interessierte zum Dialog über Zukunftsfähigkeit. Im Zentrum der Gespräche: Die falschen Ernährungsgewohnheiten vieler Deutscher, die schon im Kindesalter beginnen.

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – mit dieser Redensart begrüßte N Klub-Initiator Lars Meier nicht nur die Gäste, er schlug damit auch eine Brücke zu dem Hausherrn Nils Hafa vom Social Impact Lab. Denn in diesem Kreativzentrum zur Förderung von Social Entrepreneurship ist der feste Glaube an die eigene Idee die Basis für den Erfolg.

Die Überzeugung von der Signalkraft vereint auch die Macher der ersten „Fair Finance Week“ (17.-21. Nov. 2014) in Frankfurt: Mit zahlreichen Workshops und Vorträgen zu dem Thema „Fairness & Finanzwesen“ wollen N Klub-Gastgeber Georg Schürmann, Silvia Winkler (Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e. V.) und Josef Schnitzbauer (GLS Bank Frankfurt) die Möglichkeiten und Notwendigkeiten für nachhaltige Finanzwirtschaft aufzeigen.

In „100 Sekunden“-Kurzbeiträgen machen beim N Klub nachhaltig arbeitende Projekte und Initiativen auf sich und ihre Arbeit aufmerksam: Marie Bech vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e. V. hielt ein Plädoyer für den ökologisch sinnvollen und ethisch vertretbaren Umgang mit Tauben. Eine Reise in den eigenen Stadtteil bietet STADTWANDELN: Mit innovativen Stadtrundgängen bringen Jörn Klein und Karen Schewina Menschen in ihren Vierteln an unbekannte Orte, wo sich städtisches Leben neu erfindet. Weniger romantisch, dennoch offenbarend war Ralph Pflocks Vortrag. „Viele Kinder sind viel zu fett“, mahnte er und verwies auf die Konsequenzen schlechter Ernährung. Mit der Initiative Slow Mobil, einem zu einer Küche umfunktionierten Bauwagen, führen er und seine Mitstreiter Kinder zwischen vier und zehn Jahren wieder an gesunde Ernährung und Kochen heran. Sie zeigen ihnen, „dass es neben Mampfburgern, Sekundenpizzas und industriellem Billigfraß auch andere, wunderbar schmeckende Lebensmittel gibt“. Er betonte, dass Kinder von Kitas, Schulen und Eltern „schmählich im Stich gelassen werden“, und hier halte das Slow Mobil dagegen. Auch Max Siegers von The Cooking Ape, der beim N Klub frische vegetarische und vegane Suppen servierte, betonte in seinem „100 Sekunden“-Vortrag die Bedeutung gesunder Nahrung für Kinder. Es sei eine Investition in unsere Zukunft, sagte er. In der „100 Sekunden“-Extraausgabe präsentierte Felix Habke das Kieler Start-up my Boo, das mit nachhaltig und stylisch produzierten Bambusfahrrädern aus Ghana die dortige sozialwirtschaftliche Entwicklung fördert.

Im Anschluss an diese anregenden und zu Denken gebenden Vorträge genossen die Gäste belegte Abendbrote von Zeit für Brot und Suppen von The Cooking Ape. Der Obsthof am Steinberg bereicherte das Büffet mit frischen Äpfeln und Apfelwein. Neben den Voelkel-Brausen bot die Alsfelder Landbrauerei zahlreiche Sorten Bio-Bier an.

Neben den Gastgebern und „100 Sekunden“-Rednern waren u.a. diese Gäste beim N Klub dabei (in alphabetischer Reihenfolge): Martin Boré (Leitung, Radfahrbüro im Straßenverkehrsamt), Sven Griemert (Standortleiter Frankfurt a. M., Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfergesellschaft), Hassaan Hakim (YOOL Werbeagentur für Nachhaltigkeit), Ulrike Haug (Öffentlichkeitsarbeit, Oikocredit Geschäftsstelle Deutschland), Till Hergenhahn (Vorstand, Umweltexploratorium e. V.), Margarete Hinterlang (Dottenfelderhof-Laden oHG), Dr. Kerstin Höntsch (Leiterin Wissenschaftliches Koordinationsbüro, Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)), Gunter Jenne (Geschäftsführer, NaturEnergie+ Deutschland GmbH), Stefanie Jung (Presse und Kommunikation, BioFrankfurt), Wohlrad Lang (BUND Landesverband Hessen e. V.), Prof. Dr. Sighard Neckel (Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit, Goethe Universität Frankfurt am Main), Julia Taeschner (Head of Corporate Responsibility, Deutsche Börse AG) und Joerg Weber (Vorstand, Bürger AG für nachhaltiges Wirtschaften Frankfurt RheinMain).

 

3. Ausgabe: Der N Klub verzaubert Frankfurt

Die Gastgeber des N Klub: Georg Schürmann (Triodos Bank), Initiator Lars Meier, Charlotte Christ (Viva con Agua) und Stefanie Stüber (NABU Hessen)

Beim N Klub im Ökohaus Arche gab es gestern Abend einige ungewöhnliche Nachhaltigkeitsvorträge, die mit ihren Impulsen für einen regen Austausch sorgten.

Frankfurt, 7. Mai 2014  – „Der Mensch hat bereits einen bleibenden und damit nachhaltigen Eindruck in der Welt hinterlassen. Doch dabei können wir es nicht belassen. Wir müssen das Wort Nachhaltigkeit mit Inhalten und Aktivitäten füllen – und der N Klub hilft dabei“. Mit diesen Worten leitete Stefanie Stüber, stellvertretende Landesvorsitzende des NABU Hessen, in ihrer Gastgeberrede den dritten N Klub in Frankfurt am Main ein. Im Namen der Umweltschutzinitiative sowie der Triodos Bank N. V. Deutschland und Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. kamen gestern rund 100 Aktivisten, Unternehmensvertreter und Engagierte aus den verschiedensten Bereichen der Nachhaltigkeit zum Netzwerken zusammen. Der Veranstaltungsort, das Ökohaus Arche, bereitete hierzu die inhaltlich passende Fläche.

Wechsel zu Ökostrom ist tanzbar – 2. N Klub Frankfurt

Frankfurt, 31. Oktober 2013 – „Es ist schlimmer, keine Toilette zum – entschuldigen Sie bitte – Kacken zu haben, als keine politischen Mitspracherechte!“ Mit diesen von Mahatma Ghandi inspirierten Worten leitete Michael Fritz von Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. den zweiten N Klub in Frankfurt am Main ein – und legte die inhaltliche Messlatte für den Netzwerkabend hoch an. Denn im Namen der Wasserinitiative sowie der Triodos Bank N. V. Deutschland und des NABU Landesverband Hessen e.V. kamen Aktivisten, Unternehmensvertreter und Engagierte aus dem Bereich der Nachhaltigkeit zum Diskutieren zusammen. Der Veranstaltungsort, die Alte Textilfabrik, sorgte dabei als gesellschaftliche Schnittstelle zwischen dem Banken- und Bahnhofsviertel für weiteren Gesprächsstoff.

 

Vier impulsgebende „100 Sekunden“-Beiträge, mit denen der N Klub stets zukunftsorientierte, engagierte Projekte vorstellt, gaben zudem Einblick in die kreative, lebendige „grüne“ Szene der Mainmetropole. Maike Thalmeier und Lena Elfrath präsentierten den „Frankfurter Clubmob“. Durch diese Tanz-Initiative werden Einnahmen generiert, die öko-effiziente Umbaumaßnahmen in den teilnehmenden Locations refinanzieren. So wird der Wechsel zu Ökostrom tanzbar! Dass ein Wechsel von der Deutschen Bank zur Triodos Bank N. V. Deutschland eine aktive Entscheidung für die „wahren Belange des Menschen“ ist, untermauerte Geschäftsleiter Georg Schürmann in seiner Impulsrede zum Thema nachhaltiges Banking. Plakativ führten Petra Manahl und Daniela Cappulleti den rund 90 Gästen des N Klubs vor Augen, dass mit dem „Frankfurter Garten“ in einer sehr urbanen Umgebung ein grüner Ort für mehr umweltbewusstes und soziales Miteinander sorgt. Abschließend stellte Christian Bourgeois von den „Bienenrettern“ vor überraschten Gästen den Zusammenhang zwischen Gärten, Fruchtgelee, Bienen und Angela Merkel heraus. Ohne die Vorlage des präzisen „Blumenanflugsystems“ der Bienen hätte niemals ein so komplizierter Logarithmus entwickelt werden können, der aktuelle Ausspähprogramme möglich macht. Allerdings erhalten diese Insekten den Kreislauf der Natur am Leben und müssen für unser aller Zukunft geschützt werden.

 

Im Anschluss an diese anregenden Themen genossen die Gäste insbesondere die zahlreichen veganen und vegetarischen Köstlichkeiten von Gastgeber Juan Enrique Weinhold und seiner Crew von The Cooking Ape. Frisches Brot von Zeit für Brot wurde zudem passend mit „Bienenretter“-Brombeergelee garniert.

 

Zu den Gästen des 2. N Klub zählten unter anderem:

Achim Drewes (Public Affairs, Nestlé Deutschland AG), Marlene Haas (Geschäftsführerin, KultPour), Dorothe Klein (Projektleiterin der Ecostyle, Messe Frankfurt GmbH), Matthias Lehnert (Geschäftsführer, Oikocredit Geschäftsstelle Deutschland), Andrea Menzenbach (Geschäftsführerin, HGNO – Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V.), Björn Thomas (Leiter, StadtForst Frankfurt – Grünflächenamt), Georg Schürmann (Geschäftsleiter, Triodos Bank N.V. Deutschland), Bianca Stadtmüller (CSR, Ernst & Young GmbH), Gernot Stiebig (Brauerei Alsfeld AG), Joerg Weber (Vorstand, Bürger AG für nachhaltiges Wirtschaften FrankfurtRheinMain) sowie Juan-Enrique Weinhold (Geschäftsführender Gesellschafter, The Cooking Ape – Manufaktur der Esskultur).

1. N Klub – Gelungene Premiere in Frankfurt am Main

 

Frankfurt am Main, 22. April 2013 – Etwa 100 Gäste kamen am Montag im Club Michel e.V. zusammen, um erstmals in Frankfurt am Main beim N Klub neue Kontakte zu schließen, alte zu pflegen und sich durch Kurzvorträge zum Thema Nachhaltigkeit zu informieren und inspirieren zu lassen. Auf Einladung der Gastgeber Georg Schürmann (Geschäftsleiter Triodos Bank N.V. Deutschland), Marcel Eger (Stifter Viva con Agua) und Gerhard Eppler (Landesvorsitzender NABU Hessen), kamen Vertreter der Frankfurter Nachhaltigkeitsbranche zusammen. Im Fokus stand dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr die Förderung der Kommunikation untereinander, insbesondere branchenübergreifend. Mit dem  N Klub soll nicht angeklagt, vielmehr aufgerüttelt werden, damit gemeinsam etwas bewegt werden kann.