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14. N Klub Hamburg: Kohlrabi und Kiez-Kicker in der Rathauspassage

 

Gemüse kann die Welt verändern –  das erklärte Harald Lemke von der „Keimzelle“. Gestern Abend betrat er die Bühne des N Klub in der Rathauspassage mit einem Kohlrabi in der Hand, der an einem denkbar unwahrscheinlichen Ort gezogen wurde: dem Hamburger Karolinenviertel.

13. N Klub Hamburg: Rüdiger Nehberg kämpft in 35 Ländern gegen die Genitalverstümmelung

Hamburg 30. Mai 2012 – Auf den heiligen Rängen des Kiezclubs am Millerntor trafen sich gestern Interessierte und Aktivisten aus dem Bereich Nachhaltigkeit zum 13. N Klub Hamburg.
Die Gastgeber des Abends, Astrid Kleinkönig (Leiterin Marketing und Kommunikation, Greenpeace Energy eG), Moderator und Buchautor Tobias Schlegl, und „Viva con Agua“-Gründer Benjamin Adrion begrüßten etwa 80 Gäste zum Austausch über neue und aufregende Themen.

Bühne frei für den 12. N Klub Hamburg

Hamburg, Februar 2012 – In der Kantine des traditionsreichen Hamburger Schauspielhauses, trafen sich rund 100 Gäste zum 12. N Klub Hamburg. Wo sonst Masken und gespielte Emotionen das Bild dominieren, sorgten dieses Mal unverhüllte Wahrheiten und ehrliche Meinungen für Diskussionsstoff.

11. N Klub Hamburg – Danke, Robert Werner!

Hamburg, 14. Dezember 2011 – Gestern fand im Café Schmidt der letzte N Klub in diesem Jahr statt. Nach den Begrüßungsworten von N Klub-Initiator Lars Meier und dem Café Schmidt Besitzer Falk Hocquél folgte ein Erfahrungsbericht vonMichael Fritz (Viva con Agua) über sein letztes Projekt in Uganda.

Er gab den Gästen des N Klubs einen Einblick über das Engagement der Trinkwasserorganisation in Dritte Welt Ländern: vom Zugang zu sauberem Trinkwasser über die Einrichtung sanitärer Anlagen bis hin zur Eröffnung einer Street Art Galerie – Viva con Agua setzt sich vielfältig ein.

Bei dem anschließenden „100 Sekunden“-Format erhielten vier ausgewählte Sprecher die Möglichkeit aktuelle Themen und Projekte vorzustellen. Dabei wurden den N Klub Gästen interessante Impulse für den weiterführenden Dialog gegeben. Aktivistin Cecile Lécomte, berichtete über Ihre aktuellen Castor-Erlebnisse mit anschließendem Gefängnisaufenthalt.

Oliver Errichiello informierte die Gäste des N Klub über das Ecodesign-Produkt wooden radio und dessen Vertrieb. Es wird in 16 Stunden in einem Dorf in Indonesien hergestellt. Die 30 Bewohner schaffen pro Monat 200 Stück. Danach wird das Radio in Hamburg geprüft und von der Hansestadt aus weltweit in 250 Ländern vertrieben.

Maria Lefèvre und Vanessa Schadek gaben einen Einblick in die Aktivitäten der Occupy-Bewegung. Mittlerweile gibt es 40 Gruppen in Deutschland, weltweit bereits über 1000. Die Mitglieder eint die Empörung über gesellschaftliche Missstände und die vorherrschende Doppelmoral. Man verstehe sich als Stachel im System und fordert mehr Engagement.

Der vierte „100 Sekunden“ Redner war Robert Werner. Der Greenpeace Energy Vorstand verabschiedete sich offiziell vom N Klub. Er begleitet den N Klub als Gastgeber seit der ersten Veranstaltung im Mai 2009 mit viel Engagement und Begeisterung. Im kommenden Jahr widmet sich Werner nach elf Jahren beim Öko-Stromanbieter neuen Aufgaben, darf aber Dank einer N Klub-Dauerkarte, die er von Lars Meier erhielt, „immer gerne wieder kommen“. Im nächsten Jahr auch in „Hannover und Köln, wo die Plattform dann erstmalig stattfinden wird“, wie er bekanntgab. Meier würdigte Robert Werner als „großen Impulsgeber und wichtiges Sprachrohr des N Klubs“. Die Gastgeberposition von Werner übernimmt Astrid Kleinkönig (Bereichsleitung Marketing Greenpeace Energy).

Gastgeber neben Werner waren auch Buchautor und Moderator Tobias Schlegl, sowie Viva con Agua-Geschäftsführer Benjamin Adrion.

Zu den mehr als 100 Gästen des elften N Klub zählten unter anderem Lutz Birke (Leiter Unternehmens- und Hafenstrategie Hamburg Port Authority), Thomas Brakensiek ( Vorstand
Hamburger Volksbank), Anja Dillenburg (Leiterin Corporate Responsibility Otto GmbH & Co. KG), Thomas Effenberger(Geschäftsführer Effenberger Vollkornbäckerei), Katharina Fegebank (Landesvorsitzende GAL Hamburg), Stefan Gehrke(Marketing und Vertrieb bios GmbH) Christa Goetsch (Kulturpolitische Sprecherin GAL-Bürgerschaftsfraktion), Marcus Noack(Geschäftsführer umwelthauptstadt.de), Martin Odeland (Mitglied des Vorstandes B.A.U.M. e.V.), Bernd-Christian Pfennig(Geschäftsführer Quint Druckerei Verlag), Dr. Matthias Sandrock (Leiter Energieabteilung Freie und Hansestadt Hamburg), Dr. Bernd-Georg Spies (Vize Präsident FC St. Pauli von 1910 e.V.) u.v.m.

Kurzinfo N Klub
Vier Mal im Jahr erhalten die Gäste aus den Bereichen Politik, Show, Gesellschaft, Mode, Wirtschaft und Sport beim N Klub die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Ideen zum Thema Zukunftsfähigkeit auszutauschen und gemeinsam voranzutreiben. Im Fokus steht dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr die Förderung des Austausches untereinander, insbesondere branchenübergreifend. Es soll nicht angeklagt, sondern aufgerüttelt werden, damit gemeinsam etwas bewegt werden kann!

Nachhaltigkeit kann auch durch Zukunftsfähigkeit erklärt werden und setzt ein Handeln voraus, das bestimmt wird vom Einklang der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziologie. Eine Vielzahl von Firmen hat bereits erkannt, wie wichtig es ist, ihren unternehmerischen Einfluss verantwortungsvoll zu nutzen und einen Beitrag zum nachhaltigen Verhalten in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft zu leisten.

Zum 10. Mal – Jubiläumsausgabe des N Klub zieht in Hamburg positive Bilanz

Hamburg, 08. September 2011 – Seit 2009 bringt der N Klub Interessierte und Aktivisten aus dem Bereich Nachhaltigkeit zusammen. Gestern feierte die Veranstaltung ihre Jubiläumausgabe.

In den „heiligen Hallen“ des treuen N Klub-Partners FC St. Pauli trafen sich auf Einladung von Buchautor und Moderator Tobias Schlegl, Greenpeace Energy-Vorstand Robert Werner und Viva con Agua-Vertreterin Mirjam Kleine rund 100 Gäste zum 10. N Klub. Wo sonst Tore und Punkte wichtig sind, sorgten dieses Mal nachhaltige Themen für Zündstoff und angeregte Diskussionen.

Nach den Begrüßungsworten von N Klub-Initiator Lars Meier und FC St. Pauli-Präsident Stefan Orth folgte
N Klub-Gastgeber und Moderator Tobias Schlegl mit einer kurzen Einführungsrede. Gleich zu Beginn verwies er auf die energiepolitischen Ereignisse der letzten Monate und bezog Position zur Energiewende Deutschlands und dem endlich besiegelten Atomausstieg. Sein folgendes Statement machte deutlich, dass nach aller Euphorie  noch ein hartes Stück Arbeit  vor uns liegt. „Der energiepolitische Umbau Deutschlands muss nun konkret angegangen werden. In Zukunft muss das Windrad überall dort stehen, wo es heute in unseren Köpfen noch nicht möglich erscheint“, so Tobias Schlegl an die Gäste.

Bei dem anschließenden „100 Sekunden“-Format erhalten vier ausgewählte Sprecher die Möglichkeit  aktuelle Themen und Projekte vorzustellen. Dabei wurden den Gästen weitere interessante Impulse für den weiterführenden Dialog gegeben.

Erster „100 Sekunden“-Sprecher beim zehnten N Klub war Mathias Ahrberg, Geschäftsführer des Hamburger Fair-Trade-Modelabels „fairliebt“, der ein N Klub-Partner der ersten Stunde ist. Er schilderte wie sich die Veranstaltung im Laufe der Zeit entwickelt hat und welche Impulse der N Klub ihm ganz persönlich gegeben hat. Neben vielen Kontakten und dem ein oder anderen Auftrag stellt die Veranstaltung für ihn vor allem auch eine gute Selbstbestätigung seines Engagements dar. „Grüne Unternehmen müssen in Zukunft zu einer noch größeren Selbstverständlichkeit werden. Fair Trade sollte normal sein und kein Alleinstellungsmerkmal“, erklärte Ahrberg. „Auf das der N Klub noch hundert Jahre stattfindet und irgendwann zum Normal-Klub wird“, so seine Vision.

Als nächstes nutzte Sabine Lydia Müller von „dasselbe in grün e.V. – Verband der nachhaltigen Unternehmen“ die 100 Sekunden, um ihr Engagement darzulegen. Das Portal „dasselbe in grün.de“ dient Endkunden und Unternehmen als Wegweiser und Informationsplattform für nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Konsum. Interessierte Verbraucher finden hier Informationen über die Leistungen und die Kontaktdaten der nachhaltigen Unternehmen deutschlandweit. Nach dem erfolgreichen Start in Köln ist Müller nun auf Expansionskurs. „Unser Ziel ist es, nachhaltige Unternehmen auch in Hamburg zu vernetzen und so Lobbyarbeit für grüne Pioniere zu leisten“, so ihr Ziel.

 

Verena Riegler von foodloose machte dagegen Lust auf gesundes Essen. Das Unternehmen vertreibt nicht nur Bio-Müsliriegel sondern macht sich auch sozial stark. Für die Hamburger Stiftung „Mittagskinder“, die  mehr als 200 sozial benachteiligte Hamburger Kinder kostenlos und regelmäßig mit gesunden Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfe sowie fachkompetenter sozialpädagogischer Betreuung versorgt, stellt das Unternehmen Müsliriegel zur Verfügung. „Von Anfang an wollten wir soziales Engagement zeigen und durch den Verkauf der Riegel ein Stück unseres Erfolges an die Gesellschaft zurückgeben. Dabei liegen uns Kinder besonders am Herzen“, fasst Riegler ihr Anliegen zusammen.

 

Als letzter ans Mikrofon trat Jannes Vahl vom neuen Verein „clubkinder e.V.“. Seit dem 1. September sammelt clubkinder e. V. Spenden für Hamburg – von Hinz & Kunzt über den Mittagstisch für Wilhelmsburger Schüler bis hin zum Klettergerüst für die Kita. Der Verein greift auf seiner Homepage die Stadtpolitik, Liveberichte / Events und wichtige Hamburger Themen auf und diskutiert sie. „Manche Menschen fallen einfach durch die Maschen unseres sozialen Netzes und werden von der Gesellschaft vergessen. Oder sie werden ignoriert, etwa wenn wir täglich an der Roten Flora oder den Obdachlosen auf der Reeperbahn vorbeiflanieren. Mit „clubkinder e.V.“ wollen wir Hamburg ein gutes Stück zusammenbringen und Benachteiligte mit unserer Arbeit und Spenden unterstützen“, erklärt Jannes Vahl.

 

Zu den Gästen des zehnten N Klub zählten unter anderem Lutz Birke (Leiter Unternehmens- und Hafenstrategie Hamburg Port Authority), Bela B („Die Ärzte“), Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL), Stefan Gehrke (Marketing und Vertrieb bios), Dr. Dieter Großmann (Gründer Ökopol), Thomas Effenberger (Geschäftsführer Effenberger Vollkornbäckerei), Patrick Rüther (Geschäftsführer Die Bullerei), Delia Schindler (Pressesprecherin Iwan Budnikowsky), Johannes Strate („Revolverheld“).

 

Kurzinfo N Klub

 

Vier Mal im Jahr erhalten die Gäste aus den Bereichen Politik, Show, Gesellschaft, Mode, Wirtschaft und Sport beim N Klub die Gelegenheit bekommen, ihr Wissen und ihre Ideen zum Thema Zukunftsfähigkeit auszutauschen und gemeinsam voranzutreiben. Im Fokus steht dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr die Förderung des Austausches untereinander, insbesondere branchenübergreifend. Es soll nicht angeklagt, sondern aufgerüttelt werden, damit gemeinsam etwas bewegt werden kann!

 

Nachhaltigkeit kann auch durch Zukunftsfähigkeit erklärt werden und setzt ein Handeln voraus, das bestimmt wird vom Einklang der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziologie. Eine Vielzahl von Firmen hat bereits erkannt, wie wichtig es ist, ihren unternehmerischen Einfluss verantwortungsvoll zu nutzen und einen Beitrag zum nachhaltigen Verhalten in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft zu leisten.09

9. N Klub Hamburg – Gastgeber Robert Werner kritisiert Wirtschaftssenator Frank Horch!

Wie viel Potenzial Hamburg im Bereich nachhaltigen Engagements besitzt, zeigte wieder einmal der N Klub, der seit 2009 Interessierte und Aktivisten in diesem Bereich versammelt.

Auch gestern trafen sich auf Einladung von Buchautor und Moderator Tobias Schlegl, Greenpeace Energy-Vorstand Robert Werner und Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion wieder rund 100 Gäste in der Kantine des Deutschen Schauspielhauses zur nunmehr neunten Ausgabe des Nachhaltigkeitsforums N Klub, um ihr Wissen und ihre Ideen auszutauschen.

Gleich zum Auftakt hagelte es Kritik seitens des N Klub Gastgebers und Greenpeace Energy-Vorstandes Robert Werner an der hamburgischen Energiepolitik. Während Frank Horch als Präses der Handelskammer Hamburg noch im letzten Jahr die Vorzüge der Laufzeitverlängerung der CDU-Bundesregierung befürwortete, übt er nun als Wirtschaftssenator die Rolle rückwärts und spricht von den Vorteilen des Atomausstiegs. „Traurig, aber wahr! Es brauchte erst eine Katastrophe wie Fukushima, dass deutlich wird: Die Laufzeitverlängerung der AKW war unnötig und die Energiewende ist zügig machbar!“, so das Fazit von Robert Werner.

8. N Klub Hamburg fordert Umdenken in der Hamburger Nachhaltigkeitspolitik

Hamburg, 22. Februar 2011 – Wie viel Potenzial Hamburg im Bereich nachhaltigen Engagements besitzt, zeigte wieder einmal der N Klub, der seit 2009 Interessierte und Aktivisten in diesem Bereich versammelt.

Auch gestern trafen sich auf Einladung von Buchautor und Moderator Tobias Schlegl, Greenpeace Energy-Vorstand Robert Werner und Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion wieder rund 110 Gäste bei E-COLLECTiON in der HafenCity Hamburg zur nunmehr achten Ausgabe des Nachhaltigkeitsforums N Klub, um ihr Wissen und ihre Ideen auszutauschen.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Rede des N-Klub-Initiators Lars Meier, der auf die kommende Hamburger Auszeichnung für nachhaltiges Engagement, den N Preis, hinwies. Mit diesem Preis wird im September 2011 erstmals ein junges und erfolgversprechendes Unternehmen oder Projekt ausgezeichnet werden, das maximal zwölf Monate besteht und sich durch nachhaltiges Wirtschaften oder Engagement auszeichnet. Der N Klub Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Benjamin Adrion, Gründer des gemeinnützigen Vereins Viva con Agua de St. Pauli, verbreitete in seiner Begrüßungsrede Aufbruch Stimmung: „Wir sind das Volk. Wir sind der Fortschritt! Wir sind die Veränderung!“ Eine Anspielung auf den Wechsel, der die Bürgerschaftswahl 2011 am letzten Sonntag in Hamburg mit sich gebracht hat, aber auch auf die Proteste in den afrikanischen und arabischen Ländern, wo sich mutige Demonstranten gegen die Ungerechtigkeiten ihrer Regime zur Wehr setzen. In Benjamin Adrions Augen zeigt dies wieder einmal: „Revolution ist machbar, Frau Nachbar!“.

Beim beliebten N Klub-Format „100 Sekunden“, bei dem ausgewählte Sprecher die Möglichkeit erhalten aktuelle Themen und Projekte vorzustellen, wurden den Gästen interessante Impulse für weiterführende Gespräche geben.

Als erster ergriff Florian Hempel von E-COLLECTiON & E-MOBiLiTY das Wort und gab Einblicke in die zwei eigenständigen Geschäftsbereiche des Lübecker Unternehmens o.m.t GmbH. E-COLLECTiON setzt sich mit LED Lichtplanung und autarker Energieversorgung auseinander, während sich bei E-MOBiLiTY alles rund um das Thema Elektromobilität und deren neueste Entwicklungen dreht. „Wichtig ist uns, leichte und umsetzbare Konzepte und Produkte zu entwickeln, die Lebensqualität schaffen und den Umweltschutz fördern“, so Florian Hempel.

Als nächstes nutzte Lisa Speck von dem Projekt „Fair Trade Stadt Hamburg“ Ihre 100 Sekunden, um Ihr Engagement darzulegen. Hamburg hat sich um den Titel Fair Trade Stadt bei TrainsFair e.V. beworben, welcher im Mai verliehen werden soll. Ziel sollte es sein, Aktivitäten rund um das Thema Fair Trade zu bündeln, das Bewusstsein der Menschen zu stärken und den Absatz der Fair Trade Produkte zu steigern. „Hamburg kann und muss mehr!“, lautete ihr Aufruf nicht nur an die Bürger, sondern insbesondere auch an die Politik und die Wirtschaft.

Ulrich Brehmer von der Handelskammer Hamburg legte den Zuhörern in seinen 100 Sekunden die Umweltpartnerschaft Hamburg dar. Die vor 8 Jahren gegründete Umweltpartnerschaft richtet sich an Hamburger Unternehmen und will freiwilligen Umweltschutz im Sinne der Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie initiieren. Ziel sei es bis 2013, bis zu 1.000 Unternehmen für die Umweltpartnerschaft zu gewinnen. Die Partnerschaft stellt laut Ulrich Brehmer für alle Unternehmen eine reine „Win-Win-Win-Situation dar!“.

Als letzter ans Mikrofon trat Lukas Borkowski, Mit-Initiator des „Fairmob 2011“, um sein Projekt zu präsentieren. Seine Einstiegsfrage: „Warum denkt man immer nur an sich? Warum nicht an die anderen?“ Mit dem „Fairmob 2011“, der am 5. März in ausgewählten Städten stattfindet, möchten Studenten der Leuphana Universität Lüneburg soziale Verantwortung übernehmen und auf nachhaltigen Konsum aufmerksam machen. Nachhaltigkeitsbewusste und veränderungswillige Menschen sollen zum Einkaufen in einem gezielt ausgewählten Fair Trade Geschäft in Ihrer Stadt mobilisiert werden. Der Erlös der Aktion kommt einem von dem Lüneburger Entwicklungshilfenetzwerk „International Non-Profit-Network (INPN)“ betriebenen Mikrokreditprojekt zugute.

Zu den Gästen des 8. N Klub zählten unter anderem Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL), Max Schön (Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome), Manfred Braasch (Geschäftsführer B.U.N.D Landesgeschäftsstelle Hamburg), Cord Wöhlke (Geschäftsführer Iwan Budnikowsky), Dr. Detlev Repenning (geschäftsführender Gesellschafter E-COLLECTiON) Stefan Gehrke (Marketing und Vertrieb Bios GmbH), Thomas Effenberger (Geschäftsführer Effenberger Vollkornbäckerei), Benedikt Pliquett (Torwart FC St. Pauli von 1910 e.V.) und Ingo Pohlmann (Musiker).

Kurzinfo N Klub

Vier Mal im Jahr erhalten die Gäste aus den Bereichen Politik, Show, Gesellschaft, Mode, Wirtschaft und Sport beim N Klub die Gelegenheit bekommen, ihr Wissen und ihre Ideen zum Thema Zukunftsfähigkeit auszutauschen und gemeinsam voranzutreiben. Im Fokus steht dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr die Förderung des Austauschs untereinander, insbesondere branchenübergreifend. Es soll nicht angeklagt, sondern aufgerüttelt werden, damit gemeinsam etwas bewegt werden kann!

Nachhaltigkeit kann auch durch Zukunftsfähigkeit erklärt werden und setzt ein Handeln voraus, das bestimmt wird vom Einklang der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziologie. Eine Vielzahl von Firmen hat bereits erkannt, wie wichtig es ist, ihren unternehmerischen Einfluss verantwortungsvoll zu nutzen und einen Beitrag zum nachhaltigen Verhalten in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft zu leisten.

Energiegeladene Diskussionen beim 7. N Klub Hamburg

Hamburg, 17. November 2010 – Hamburg ist seit vielen Jahren eine Hochburg des nachhaltigen Engagements –  davon zeugt der N Klub seit Beginn des vergangenen Jahres. Auch gestern versammelten sich auf Einladung von Buchautor und Moderator Tobias Schlegl, Greenpeace Energy-Vorstand Robert Werner und Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion wieder rund 120 Gäste im Parlament zur nunmehr siebten Ausgabe des Nachhaltigkeitsforums N Klub, um ihr Wissen und ihre Ideen auszutauschen.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Rede des N-Klub-Initiators Lars Meier. Er kündigte die Verleihung eines längst überfälligen Preises an: der ersten Hamburger Auszeichnung für nachhaltiges Engagement, der N Klub Preis. Mit diesem Preis wird im Mai 2011 erstmals ein junges und erfolgversprechendes Unternehmen oder Projekt ausgezeichnet werden, das maximal zwölf Monate besteht und sich durch nachhaltiges Wirtschaften oder Engagement auszeichnet. Der N Klub Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

In einer mitreißenden Begrüßungsrede behandelte Robert Werner daraufhin ein Thema, das ihm als Vorstand eines Ökostromunternehmens naturgemäß am Herzen liegt: Angela Merkels „Revolution im Bereich der Energieversorgung“. Süffisant wies er auf die heutige Bedeutung des Wortes Revolution hin – gewaltsamer Umsturz – und fragte sich und seine amüsierten Zuhörer, ob Frau Merkel wohl diese Definition im Kopf gehabt habe. Der eigentliche Kritikpunkt war jedoch die Tatsache, dass die „revolutionären“ Pläne zur Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht etwa eine Entscheidung der Öffentlichkeit waren, sondern durch das Auslassen zentraler legislativer Institutionen wie des Bundesrates ohne Einbezug der Öffentlichkeit vollzogen werden sollten. Ferner wies Robert Werner auf die nur vermeintlich hohen Kosten für ökologisch erzeugten Strom hin: „Ökostrom ist keineswegs teurer als Atomstrom – wir sind nur so fair, unsere Kosten auszuweisen. Verbraucher zahlen für Kohle- und Atomstrom vier Cent pro Kilowattstunde mehr, als in ihrer Stromrechnung ausgewiesen wird. Diese versteckte Umlage für konventionelle Energien wird nämlich aus Steuern und Abgaben bezahlt. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist Strom aus erneuerbaren Energien also sogar günstiger als Atomstrom, da die Umlage für erneuerbare Energien nur 3,5 Cent beträgt. Wir sind allerdings so fair, die Verbraucher auf diese Umlage hinzuweisen…“

Auch die 100 Sekunden gaben den Gästen wieder interessante Impulse für die weiterführenden Gespräche. Als erster verschaffte sich Sascha Böing, Koordinator von „schönes sein“,  Gehör, indem er darauf hinwies, dass die Kosmetikprodukte seines Unternehmens gänzlich ohne Chemie auskommen – und dadurch fast die Grenze zu Nahrungsmitteln überschreiten: „Mineralöle und Konservierungsstoffe haben in Pflegeprodukten absolut nichts zu suchen! Im Gegenteil, Kosmetik kann so ökologisch produziert sein, dass man sie sogar essen kann.“

Als Nächstes ergriffen Gregor Wöltje und Johannes Schmid-Wiedersheim das Wort. Sie stellten eine Messe vor, die wirklich sinnvoll ist – „und das ist bei Messen ja nicht so oft der Fall“, so Schmid-Wiedersheim, der angesichts seiner Tätigkeit bei der Hamburg Messe und Congress GmbH Erfahrungswerte aufweisen dürfte.

„goodgoods – die Messe für nachhaltigen Konsum“  bietet Unternehmen vom 27. bis 29. Mai 2011  auf 8000 Quadratmetern die Gelegenheit, ihre innovativsten und attraktivsten nachhaltigen Produkte, Dienstleistungen und Projekte zu präsentieren.

 

Auch Michael Golembiewski ließ sich die Gelegenheit zur Präsentation eines Projektes nicht entgehen. Er nutzte seine 100 Sekunden am Mikrofon, um  über die Arbeit der Stiftung „Gute-Tat.de“ zu informieren. Auf seiner Webseite bietet die Stiftung zahlreichen  kleinen, überschaubaren Initiativen und sozialen Projekten in Berlin, Hamburg und München eine Plattform. Nutzer der Internetseite können über eine Suchmaske gezielt Projekte suchen und sich für die Mitarbeit in den gelisteten Projekten bewerben. Gute Tat trägt durch ausführliche Beratung dazu bei, Organisationen und Helfer so zusammenzubringen, dass eine möglichst langfristige und für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit entsteht.

 

Unzweifelhaft den größten Applaus erntete Luise Neumann-Cosel – und zwar schon beim Betreten der Bühne. Die Aktivistin von der Initiative „X-tausendmal quer“ erlangte im Rahmen der jüngsten Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben große Bekanntheit durch Ihre Rede vor vielen Tausend Protestanten. „Anstelle der wahrscheinlich erwarteten Anekdoten aus Lüchow-Dannenberg möchte ich aber auf eine Thema eingehen, das jetzt wichtig ist: Das Atomkraftwerk Krümmel, das Vattenfall trotz der Pannenserie 2011 wieder ans Netz nehmen will.“ Sie rief dazu auf, Vattenfall durch ein Umstellen auf Ökostrom darauf aufmerksam zu machen, dass man die Vorgehensweise des Unternehmens missbilligt.

 

Zu den Gästen des 7. N Klub zählten unter anderem Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL), Manfred Braasch (Geschäftsführer  B.U.N.D Landesgeschäftsstelle Hamburg), Stefan Gehrke (Marketing und Vertrieb Bios GmbH, die Aktivistin Hanna Poddig,  Thomas Effenberger (Geschäftsführer Effenberger Vollkornbäckerei)und Wolfgang Speth, Geschäftsführer der Ratsherrn Brauerei GmbH.

 

Kurzinfo N Klub

Vier Mal im Jahr erhalten die Gäste aus den Bereichen Politik, Show, Gesellschaft, Mode, Wirtschaft und Sport beim N Klub die Gelegenheit bekommen, ihr Wissen und ihre Ideen zum Thema Zukunftsfähigkeit auszutauschen und gemeinsam voranzutreiben. Im Fokus steht dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr die Förderung des Austauschs untereinander, insbesondere branchenübergreifend. Es soll nicht angeklagt, sondern aufgerüttelt werden, damit gemeinsam etwas bewegt werden kann!

 

Nachhaltigkeit kann auch durch Zukunftsfähigkeit erklärt werden und setzt ein Handeln voraus, das bestimmt wird vom Einklang der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziologie. Eine Vielzahl von Firmen hat bereits erkannt, wie wichtig es ist, ihren unternehmerischen Einfluss verantwortungsvoll zu nutzen und einen Beitrag zum nachhaltigen Verhalten in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft zu leisten.